Tipps aus den Camps

Eltern-Tipps fürs Internet

Tipps aus den Camps Eltern-Tipps fürs Internet

10 Tipps für Eltern zum Umgang mit dem Internet

46% der Kinder und Jugendlichen von 10 bis 18 Jahren nutzen mehrmals täglich das Internet (Quelle: BITKOM). Hier sind Eltern gefordert, die Chancen und Risiken des Webs zu verstehen und sie mit ihren Kindern zu thematisieren. 

  1. Je nach Alter Ihres Kindes ist es sinnvoll, Kindersuchmaschinen als Startseite anzulegen und Erwachsenensuchmaschinen wie Google oder Yahoo zu vermeiden. Auf Suchmaschinen für Kinder werden nur alters- und themengerechte Webseiten angezeigt. So werden Sie z.B. bei der Recherche für Referate oder der Suche nach dem aktuellen Kinoprogramm gezielt fündig.
    www.blinde-kuh.de
    www.internauten.de
    www.frag-finn.de
    www.seitenstark.de
  2. Stellen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind Zeitvorgaben für dessen Medienkonsum (Internet, Computerspiele, Fernsehen, Xbox, etc.) auf. Die vereinbarten Regeln sollten natürlich immer wieder überprüft und an das Alter des Kindes angepasst werden.
  3. Kinder sollten neben Freundschaften im Internet auch soziale Kontakte in der wirklichen Welt pflegen und ein ausreichendes Angebot an anderen Freizeitaktivitäten haben. Hier sind Sie als Eltern gefordert, Alternativen aufzuzeigen.
  4. Wissen Sie, auf welchen Webseiten und sozialen Netzwerke Ihre Kinder surfen? Falls nicht, sollten Sie dies regelmäßig mit ihnen besprechen. So vermeiden Sie, dass sich Distanz zwischen Ihnen und Ihrem Kind aufbaut.
  5. Vorsicht bei sozialen Netzwerken: Gehen Sie mit Ihren Kindern die Privatsphäre-Einstellungen durch. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nur Freunden, die es auch persönlich kennt, in ihre Freundesliste aufnimmt. Zeigen Sie Ihrem Sohn oder Ihrer Tochter, wie man bestimmte Daten verbirgt, und besprechen Sie, welche Informationen oder Bilder lieber nicht gepostet werden sollten.
  6. Cyber-Mobbing: Die Hemmschwelle für Demütigungen und Beleidigungen im virtuellen Raum ist deutlich geringer, wodurch Kinder häufig zum Opfer werden.Sprechen Sie eventuelle Probleme wie Mobbing offen an. Sobald Sie den Verdacht haben, dass Ihr Kind gemobbt wird, greifen Sie sofort ein – jedoch erst nach Rücksprache mit Ihrem Kind. Hierbei hilft auch die „melden“-Funktion in sozialen Netzwerken, bei dem der Betreiber der Seite die anstößigen Inhalte löschen muss.

    Hinter virtuellem Mobbing stehen oft Streitigkeiten in der Schule oder eine problematische Klassensituation. Reden Sie mit Ihrem Kind über die Situation und informieren Sie gemeinsam Lehrer oder Lehrerin.

  7. Vorsicht bei Internetfreundschaften: Wer am anderen Ende des Chats sitzt, weiß keiner. Falls sich Ihr Kind mit einem Freund, den es im Internet kennengelernt hat, treffen möchte, begleiten Sie es!
  8. Soziale Netzwerke vergessen nichts! Nicht nur der Nutzer profitiert kostenlos von der Plattform. Deshalb gilt grundsätzlich: Je weniger persönliche Angaben Ihr Kind im Internet macht, desto sicherer. Einmal veröffentlichte Dateien oder Informationen sind kaum löschbar. Auch das Thema Datenschutz sollten Sie deshalb im Familienkreis besprechen.
  9. Spiele oder Umfragen werden in sozialen Netzwerken weitgehend von Drittanbietern vertrieben. Sobald Ihre Kinder diese Anwendungen nutzen, können die Provider auf ihr Profil zugreifen. Weisen Sie auf die Gefahren bei Spielen und Umfragen hin und achten Sie deshalb grundsätzlich darauf, dass Ihr Kind so wenige Daten wie möglich in seinem Profil veröffentlicht.
  10. Das World Wide Web befindet sich in ständigem Wandel. Deshalb sollten Sie sich auf dem Laufenden halten. Dabei helfen Ihnen folgende Seiten:
    www.sicher-im-netz.de
    www.klicksafe.de
    www.ein-netz-fuer-kinder.de
    www.internauten.de
    www.kindernetz.de

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